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Fiche de cours

Forschungskolloquium (mit Tagung): Stimmung. Zur Aesthetikgeschichte diffuser Gefühle

Faculté de gestion: Faculté des lettres

Responsable(s): Hans-Georg Von Arburg
Intervenant(s): -

Période de validité: 2009 -> 2009

Pas d'horaire défini.

Séminaire

Semestre de printemps
28 heures par semaine

Langue(s) d'enseignement: français
Public: Oui
Crédits: 0

Objectif

Stimmungen sind unübersetzbar. Als nebulöse und ungerichtete Gefühlslagen setzen sie uns mit uns selbst und mit unserer Umwelt in eine ebenso undefinierbare wie intime Beziehung. Für die Ästhetik wird 'Stimmung' in der Kunstphilosophie des deutschen Idealismus (Kant, Schiller) zum Begriff. Aus der antiken Kosmologie und Musiktheorie hervorgegangen, transportiert der Stimmungsbegriff physikalische, psychologische wie physiologische Konzepte in das Denken und Reden über Kunst vom späten 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Was verspricht sich die Kunsttheorie von Stimmungen? Wann und weshalb haben Stimmungen Konjunktur? Und welche Erkenntnisse lassen sich aus der Unübersetzbarkeit und Unbestimmbarkeit des deutschen Wortes 'Stimmung' über das interkulturelle Phänomen ästhetischer Stimmungen gewinnen?

Im Rahmen eines Forschungsprojekts zur Geschichte und Kritik ästhetischer 'Stimmung' findet vom 6. bis 8. Mai 2010 an der UNIL eine internationale Tagung zum Thema statt. Das Kolloquium versteht sich als Vorbereitung auf diese Veranstaltung.

Bibliographie

Die Texte werden in Photokopie abgegeben.
Lektürehinweis (zur Vorbereitung):
David E. Wellbery, Art. 'Stimmung', in: Ästhetische Grundbegriffe. Historisches Lexikon in sieben Bänden, hg. v. Karlheinz Barck u. a., Bd. 5, Stuttgart/Weimar 2007, S. 703-733 (cote BCU-Dorigny: UMA 97696/5).

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